IHK ehrt die Spitzen-Azubis im Kreis Steinfurt

 
 

 
 
 

Kreis Steinfurt - 06 Auszubildende von Unternehmen aus dem Kreis Steinfurt haben ihre Abschlussprüfung bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen mit der Traumnote „sehr gut“ bestanden. Mit dieser Spitzenleistung durften sich die jungen Fachkräfte gestern Abend (5. September) vor knapp 300 Gästen auf der Bühne in Stroetmanns Fabrik in Emsdetten feiern lassen.

Diese Auszubildenden von Unternehmen aus dem Kreis Steinfurt haben ihre IHK-Abschlussprüfung mit der Traumnote „sehr gut“ bestanden. (erste Reihe, v. r.) Carsten Taudt, IHK-Geschäftsbereichsleiter Bildung und Fachkräftesicherung, Georg Moenikes, Bürgermeister für die Stadt Emsdetten, Klaus Weßendorf, Regionalausschuss-Vorsitzender für den Kreis Steinfurt, und Dr. Klaus Effing, Landrat für den Kreis Steinfurt, gratulierten den Einser-Absolventen.

Zu den Gratulanten gehörten der stellvertretende Vorsitzende des Regionalausschusses für den Kreis Steinfurt, Klaus Weßendorf, und der Emsdettener Bürgermeister Georg Moenikes.

Insgesamt haben sich im Winter 2017/2018 und im Sommer 2018 1.641 Auszubildende aus dem Kreis Steinfurt der IHK-Prüfung gestellt – davon 1.528 mit Erfolg. Die 106 Einser-Absolventen haben dabei mindestens 92 von 100 möglichen Punkten erzielt. Der Anteil der Jahrgangsbesten liegt damit bei 6,46 Prozent.

Klaus Weßendorf beglückwünschte die Einser-Absolventen zu ihrer Entscheidung für eine betriebliche Ausbildung: „Wir, die Unternehmen im Münsterland, brauchen Fachpersonal wie Sie: jung, motiviert und sehr gut ausgebildet in Betrieb und Berufskolleg. Sie werden erleben, dass ihr in der betrieblichen Praxis erworbenes Know-how gefragt ist.“ Denn, so Weßendorf: „Was die Unternehmen suchen, sind vor allem Meister.“ 

Das bestätigen die Ergebnisse des IHK-Fachkräftemonitors. Danach fehlen den Unternehmen im Jahr 2030 voraussichtlich 72.000 Fachkräfte, davon aber nur 5.000 Akademiker. Inzwischen habe die Politik die Gleichwertigkeit von Studium und betrieblicher Aus- und Weiterbildung auch offiziell festgestellt und IHK-Fachwirte und Industriemeister auf dieselbe Qualifikationsstufe gehoben wie Bachelorabsolventen. 

Die Betriebe rief er auf, noch stärker in die Förderung talentierter Nachwuchskräfte zu investieren – auch nach der Ausbildung. „Künftig werden die Unternehmen, die einen guten Ruf als Ausbildungsbetrieb haben und ihre Fachkräfte fördern, das Rennen um die besten Köpfe machen“, ist sich der Unternehmer sicher. 

Bürgermeister Georg Moenikes gratulierte den Absolventen und betonte die Bedeutung der dualen Ausbildung als Erfolgsfaktor für die Unternehmen. „Mit Ihrer sehr guten Ausbildung haben Sie bereits einen hervorragenden Ruf in Ihrem Ausbildungsbetrieb und beste Voraussetzungen für einen erfolgreichen Start in das Berufsleben.“ Die Digitalisierung, so Moenikes, bringe sicher weitere, große Herausforderungen, auch für die Absolventen. „Als Digital Natives und mit Ihrer Leistungsbereitschaft sind Sie gut gerüstet, um die Veränderungen aktiv mitzugestalten.“ 

Klaus Weßendorf und Georg Moenikes überreichten die Urkunden an die erfolgreichen Absolventen. Jeder Spitzen-Azubi erhielt zudem einen Glasquader mit einer eingravierten „1“. Seit elf Jahren ehrt die IHK Nord Westfalen die besten Auszubildenden in den Kreisen und kreisfreien Städten.


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