Baulandpreise: Münster bleibt ein teures Pflaster

 
 

 
 
 
Diese Meldung wurde am 23.08.2017 archiviert.
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Münster / Westfalen (wh) - Bauland ist in Westfalen deutlich günstiger als im Rheinland, zeigt eine Analyse der Bausparkasse LBS West. Wie aus dem "Markt für Wohnimmobilien" hervorgeht, kosten erschlossene Baugrundstücke in Westfalen im Durchschnitt 147 Euro pro Quadratmeter, während im rheinischen Landesteil 237 Euro fällig werden. Das Ruhrgebiet wurde in dem Vergleich jeweils nicht berücksichtigt.

Dortmund zählt mit einem mittleren Grundstückspreis von 285 Euro pro Quadratmeter zu den günstigen Großstädten bundesweit. Auch Bielefeld, Bochum und Gelsenkirchen liegen in der Spanne zwischen 200 und 300 Euro. Während in den kleineren Städten des Münsterlandes sowie im Raum Gütersloh und Paderborn das Bauland ebenfalls in der Regel mehr als 200 Euro pro Quadratmeter kostet, sind die Preise in Süd- und Teilen Ostwestfalens deutlich niedriger. In Gemeinden wie Espelkamp, Geseke oder Lennestadt werden Grundstücke für weniger als 100 Euro/qm verkauft, zeigt die Untersuchung.

Spitzenreiter in Sachen Grundstücks- und Immobilienmarkt bleibt Münster. Ein Quadratmeter Baugrund kostet dort im Durchschnitt etwa 550 Euro; mit Preisen um die 4400 Euro/qm für neue Eigentumswohnungen liegt Münster auf einem ähnlichen Preisniveau wie Düsseldorf, Köln und Nürnberg, so die LBS-Studie.

Der LBS-Immobilienpreisspiegel enthält Daten für 960 deutsche Groß-, Mittel- und Kleinstädte und basiert auf den Einschätzungen von 600 Immobilienvermittlern von LBS und Sparkassen.


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